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Skurril?

Manche Ereignisse geben einfach zu gute Anekdoten ab, als dass ich sie der Öffentlichkeit vorenthalten könnte...

Wie oft kommt es z.B. vor, dass ein Professor die Schlacht am Lechfeld von 995 mit einem Ausschnitt aus "Herr der Ringe III" veranschaulicht? Also die Belagerung Augsburgs/Minas Tiriths durch die Orks/Ungarn und ihre heldenhafte Verteidigung unter St. Ulrich/Gandalf (!). Werde ich bestimmt nicht so schnell vergessen.

Ich dachte außerdem immer, dass Geschichtsprofessoren unter historisierender Fantasy eher leiden, weil sie den medienwirksamen, jedoch unhistorischen Bullshit auch als solchen erkennen. So ähnlich wie Leute, die was von Segelschiffen verstehen, in "Fluch der Karibik" leise ins Sitzpolster weinen.

Aber besagter Professor scheint da ja tolerant bis aufgeschlossen zu sein. Erstaunlich. Tjaja, der Altmeister Tolkien wusste schon, was er da bastelt.

 

Das zweite zwischenmenschliche Highlight des heutigen Tages erfolgte in der Mensa.

Wir erinnern uns an eine Sendung auf MTV mit dem etwas zu stark geschminkten Typen mit Plüschhut namens Mystery, der Frauen doch recht gerne als Gegenstände  bezeichnet hat? Ich dachte, so was gibt's echt nur im Fernsehen. Plakativ, aber wenig lebensnah.

Weit gefehlt. Der selbsternanne PickUpArtist, der 30 cm Luftlinie von meinem ungläubigen Ohr entfernt vor seinem Kumpel angegeben hat, hat zwar ausgesehen wie fettarme Milch (lauwarm), aber dahergeredet wie Gottes Geschenk an die Frauenwelt.

Wenn er nicht pro Woche so und so viele "Sets klarmacht" - äh, ja - was dann eigentlich?  Und was versteht Mann unter "Klarmachen?" "Getting Lucky", wie der Engländer sagen würde? Oder einfach nur nicht ausgelacht werden?

Und irgendwelche anderen Kumpels von ihm fallen unter die Kategorie "Excuser", die nicht mal die Straße überqueren wollen, um eine Frau anzusprechen. Bis dahin hab ich ja noch geglaubt, er redet vom pokern oder einem anderen Hobby. Aber ein vooorsichtiger Googelversuch hat ergeben, dass besagter Tangojüngling tatsächlich PickerUpperFachJargon verwendet hat, in dem Frauen auch als "targets" bezeichnet werden.

Diese Frau hier musste allerdings hastig die Damentoilette aufsuchen, um dort erst mal herzhaft zu lachen. Das Selbstwertgefühl von besagtem Herrn muss doch etwas bröckelig sein!

Hoffentlich begegnet er niemals einer richtigen Frau und beschränkt seine heterosexuellen Sozialkontakte für die nächsten 60 Jahre auf spärlich bekleidete Half-Wits. Die Chancen stehen dafür ganz gut...

More to come. Die besten Anekdoten schreibt das Leben selbst.

24.4.08 22:16
 


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